Lesezeit 1 Min., aktualisiert am 12.06.2026

Kfz-Wissen

Schadensfreiheitsklasse einfach erklärt

Die Schadensfreiheitsklasse (SF-Klasse) ist ein zentraler Faktor bei der Beitragsberechnung der Kfz-Versicherung. Sie zeigt, wie viele Jahre eine Fahrerin oder ein Fahrer unfallfrei unterwegs war und bestimmt damit den Schadensfreiheitsrabatt. Einfach erklärt: Je länger man ohne Schaden fährt, desto höher der Rabatt – und desto niedriger die Versicherungsprämie.

Verantwortungsbewusstes Fahren wird belohnt

Die SF-Klasse wird jährlich angepasst. Wer einen Auto-Unfall verursacht, rutscht in der Regel in eine niedrigere Klasse zurück, wodurch der Beitrag steigt. Umgekehrt profitieren Fahrer, die schadenfrei fahren, von einem kontinuierlichen Anstieg ihrer SF-Klasse. So belohnt die Versicherung verantwortungsbewusstes Fahren.

Übertragung der Schadenfreiheitsklasse ist möglich

Für Neueinsteiger gilt: Bei Abschluss der Kfz-Versicherung starten Sie meist in der niedrigsten Stufe, SF-Klasse 0. Über die Jahre ohne Unfall steigt der Schadensfreiheitsrabatt, automatisch. Wer 50 Jahre unfallfrei fährt, senkt seinen Schadenfreiheitsrabatt auf 84 Prozent! Beim Versicherungs- oder Fahrzeugwechsel ist in der Regel eine Übertragungen der SF-Klasse möglich.

Tipp: Der BGV bietet einen Zusatzbaustein Rabattschutz für die Kfz-Versicherung an. Der Baustein ist in zwei Tarifen wählbar: Klassik und Exklusiv. Er sichert Ihren Schadensfreiheitsrabatt, auch wenn Sie mal einen Schaden haben sollten. Das bedeutet, dass pro Versicherungsjahr jeweils ein Kfz-Haftpflicht-Schaden und – falls vorhanden – in der Vollkaskoversicherung bei uns so behandelt wird, als wäre er nie passiert. Erst jeder weitere Schaden im selben Versicherungsjahr führt zu einer Rückstufung der Schadenfreiheitsklasse.