Lesezeit 1 Min., aktualisiert am 08.06.2026

Kfz-Wissen

Elektroauto im Alltag: Der Realitäts-Check

Wer ein E-Auto nutzen möchte, stellt sich Fragen zu Laden, Reichweite und Kosten. Und in der Tat: Der Alltag mit Elektroauto unterscheidet sich in einigen Punkten vom Fahren mit einem klassischen Verbrenner. Mit der richtigen Planung wird der E-Auto-Alltag jedoch schnell zur angenehmen Erfahrung.

Netz an Ladepunkten wächst

Ein zentraler Punkt sind die Lademöglichkeiten. Am bequemsten ist das Laden über Nacht – idealerweise mit einer Wallbox zuhause. Das spart Zeit und macht unabhängiger von öffentlichen Ladesäulen. Gleichzeitig wächst die Ladeinfrastruktur Deutschland stetig, sodass auch unterwegs – beispielsweise bei Supermärkten, öffentlichen Parkplätzen oder Autobahnraststätten – immer mehr Ladepunkte in verschiedenen Schnelligkeiten verfügbar sind.

Reichweite im Alltag kein Thema

Ein weiteres Thema ist die Reichweite des Elektroautos im Alltag. Moderne Modelle bieten heute ausreichend Reichweite für Pendelstrecken und alltägliche Fahrten über mehrere Tage. Faktoren wie Fahrstil, Außentemperatur oder Nutzung von Heizung und Klimaanlage können die Reichweite beeinflussen. Auch längere Autobahnfahrten sind dank Schnellladepunkten kein Thema mehr.

Laden und Reparaturkosten günstiger

Die Kosten für ein E-Auto unterscheiden sich teilweise von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Strom ist oft günstiger als Kraftstoff, besonders beim Laden zu Hause. Zudem fallen geringere Kosten für die Wartung an, da viele klassische Verschleißteile entfallen.

Tipp: Für Elektro- und Hybridfahrzeuge bietet der BGV einen Zusatzschutz in drei Tarifen an, die zum Beispiel folgende Punkte abdecken: Ladekabel und Ladekarte, ein mobiles Ladegerät mit Adapter, die eigene Wandladestation (Wallbox) oder Folgeschäden nach einem Tierbiss oder Kurzschluss am Antriebs-Akku. Informieren Sie sich bei Interesse!