03.11.2016 | Service

Was tun bei dicker Suppe?

Und plötzlich sieht man nur noch ein paar Meter weit. Herbstzeit bedeutet vielerorts auch Nebelzeit. Wer mit seinem Auto bei dicker Suppe unterwegs ist, wird später von anderen Verkehrsteilnehmern wahrgenommen. Die Unternehmensgruppe BGV / Badische Versicherungen erklärt, wie Sie sich am besten verhalten.

Kaum hat der Herbst begonnen, muss die Polizei schon steigende Unfallzahlen registrieren. "Plötzlich auftretender Nebel ist die Ursache für viele Verkehrsunfälle im Herbst", weiß Michael Ludwig, Abteilungsdirektor Kraftfahrt beim BGV. Sobald die Sichtweite durch Nebel, Schneefall oder Regen mindestens 50 Meter beträgt, darf laut Straßenverkehrsordnung nicht schneller als 50 km/h fahren. Liegt die Sichtweite sogar unter 50 Meter, ist eine geringere Geschwindigkeit geboten. Nur in diesem Fall ist das Fahren mit Nebelschlussleuchte erlaubt. Bei neu angeschafften Fahrzeugen, sollte jeder Fahrer wissen, wie man den Nebelscheinwerfer und die Nebelschlussleuchte einschaltet.

So verhalten Sie sich richtig

Besonders häufig tritt Nebel an Flussläufen, feuchten Wiesen und Äckern, Talsenken und Moorgebieten auf. Um unfallfrei durch den Verkehr zu kommen, beachten Sie folgende Tipps:

  • Passen Sie Ihre Geschwindigkeit den Sichtverhältnissen an. Schon vor der Nebelbank abbremsen und den Scheibenwischer einschalten.
  • Erhöhen Sie den Sicherheitsabstand. "Der Fahrzeugführer darf nur so schnell fahren, wie er innerhalb der übersehbaren Strecke anhalten kann. Der Sicherheitsabstand sollte mindestens 50 Meter betragen. Eine Hilfe sind die Leitpfosten am Straßenrand. Sie stehen im Abstand von 50 Metern", informiert Ludwig. Merkregel: Sichtweite in Meter = Geschwindigkeit in km/h.
  • Schalten Sie das Abblendlicht auch am Tag frühzeitig ein und lassen es am Abend lang genug an, um wahrgenommen zu werden.
  • Achten Sie besonders auf plötzlich auftauchende Hinder-nisse wie Fahrradfahrer oder Fußgänger.
  • Vorsicht! Auf dem Asphalt liegendes nasses Laub ist glatt wie Schmierseife. Kündigen Meteorologen dazu noch Bodenfrost an, droht Blitzeis.

Schnelle Hilfe bei Blechschäden - Automatische Notrufsysteme helfen

Wenn es kracht, gilt es nach dem ersten Schreck einen kühlen Kopf zu bewahren. Wie gut, dass es Profis gibt, die im Schadenfall helfen. In vielen Fahrzeugen der Oberklasse und einigen der Unter- und Mittelklasse werden automatische Notrufsysteme angeboten. Bei einem Unfall erkennt das System die Aufprallstärke und löst damit einen automatischen Notruf aus. Alle anderen in Deutschland zugelassenen Autos können nachgerüstet werden: Seit April 2016 bieten viele Autoversicherer den Unfallmeldedienst, kurz UMD genannt, an. Kernstück des Notruf-Systems ist ein Stecker für die 12-V-Steckdose, der sogenannte Unfallmeldestecker. Sensoren im Stecker erkennen eine Kollision und die Stärke des Aufpralls. Bemerkt der Stecker einen Unfall, sendet er diese Information an das Smartphone des Autofahrers. Das Smartphone meldet den Unfall, die aktuelle Position des Fahrzeugs und die letzte Fahrtrichtung mithilfe einer Unfallmelde-App an die Notrufzentrale der Autoversicherer. Das speziell auf Notfälle geschulte Personal leitet die nötigen Rettungsmaßnahmen ein. Bei leichten Unfällen oder Pannen wird Hilfe organisiert.

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