24.03.2011 | Unternehmen

Persönlicher Lebensretter für Autofahrer - der BGV-Copilot

Karlsruhe, 24. März 2011 – Der Wagen gerät auf einer wenig befahrenen Landstraße ins Schleudern und prallt gegen einen Baum. Die junge Fahrerin ist im Wrack eingeklemmt und schwer verletzt. Jetzt kommt alles auf schnelle Hilfe an – denn die ersten Minuten nach einem Unfall entscheiden oft über Leben und Tod, über Genesung oder bleibende Schäden. Der BGV-Copilot verschafft den Helfern die entscheidenden Sekunden. Als erste Versicherung bietet der BGV / Badische Versicherungen in Baden ab April 2011 damit einen persönlichen Lebensretter für Autofahrer an.

„Mit dem BGV-Copiloten stellt der BGV einmal mehr seine Innovationsführerschaft in der Schadenverhütung unter Beweis“, sagt Michael Ludwig, Abteilungsdirektor Kraftfahrt beim BGV. „Wir greifen damit als eine der ersten Versicherungen deutschlandweit eine Initiative der Europäischen Union auf, deren Ziel es ist, europaweit Kraftfahrzeuge mit modernen Notrufsystemen auszustatten.“

Laut Statistischem Bundesamt starben allein im vergangenen Jahr rund 3.700 Menschen auf deutschen Straßen, mehr als 370.000 wurden verletzt. In Baden-Württemberg gab es 2010 rund 500 Todesfälle sowie rund 45.000 Verletzte. Wer eingeklemmt oder selbst zu schwer verletzt ist, um aus eigener Kraft die Rettungsdienste zu alarmieren, ist auf die Hilfe anderer angewiesen. Unfälle auf Landstraßen enden besonders oft tragisch, denn hat auf einer abgelegenen Landstraße oder bei Nacht niemand den Unfall bemerkt, kann die Situation selbst für einen leicht Verletzten lebensbedrohlich werden. Der BGV-Copilot sorgt dafür, dass die Hilfe in kürzester Zeit am Unfallort ist. Ab April 2011 ist der BGV-Copilot in Verbindung mit einer Kfz-Versicherung erhältlich, und zwar für 9,90 Euro im Monat – eine Investition, die in einem Notfall unbezahlbar ist. Bei Abschluss des BGV-Copiloten er-hält der Kunde zudem einen einmaligen Zuschuss von 75 Euro, der mit der Kfz-Prämie verrechnet wird.

Im BGV-Copiloten steckt modernste Technologie. Registriert der Crash-Sensor des BGV-Copiloten eine Kollision, bestimmt das System automatisch mittels GPS-Satellitennavigation bis auf wenige Meter genau den Unfallort und setzt über das Mobilfunknetz eine Meldung an die Notfallzentrale ab. Von dort werden sofort die geeigneten Hilfsmaßnahmen eingeleitet.

Optisch ist der BGV-Copilot eine kleine Box von der Größe eines DIN-A6-Taschenkalenders, die Techniker von Fachwerkstätten unsichtbar im Kraftfahrzeug installieren. Vergleichbare Systeme gibt es in Deutschland bislang nur bei einzelnen Kfz-Herstellern – und das nur beim Kauf eines teuren Neuwagens aus den höchsten Modellklassen.

Bei einem leichten Aufprall nimmt die Notfallzentrale direkten Kontakt mit dem Fahrer auf. Gelingt dies nicht oder wurde ein schwerer Unfall registriert, alarmiert die Zentrale unverzüglich die Rettungsdienste und übermittelt Informationen über Unfallort, Stärke des Aufpralls und Fahrzeug, damit die Retter schnellstmöglich und bestmöglich vorbereitet an der Unfallstelle eintreffen.

Die Service- und Assistanceleistungen im Zusammenhang mit dem BGV-Copiloten erbringt das Unternehmen ÖRAG Service GmbH, das auf diese Leistungen spezialisiert ist, unter anderem im Betrieb moderner Telematiklösungen für Kraftfahrzeuge. Die Hard- und Software werden von der Firma Octo Telematics S.p.A. bereitgestellt, einem der weltweit führenden Anbieter und Entwickler moderner Telematiklösungen im Versicherungs- und Automobilgeschäft.

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