22.11.2016 | Service

Missgeschick auf dem Weihnachtsmarkt

Spätestens am 1. Advent duftet es an vielen Orten wieder nach Glühwein, Bratwurst und gebrannten Mandeln. Kerzen und Lichter sorgen für romantische Stimmung. Weihnachtsmärkte sind eigentlich ein harmloses winterliches Vergnügen, aber im dichten Gedränge geschehen schnell kleine Unfälle. Die Versicherungsgruppe BGV / Badische Versicherungen klärt auf, wie man die finanziellen Folgen absichert.

Weihnachtmärkte laden zum Verweilen ein. Mit der Familie oder Freunden freut man sich auf gemütliche Stunden bei einem heißen Getränk und einer dampfenden Bratwurst. Im Gedränge ist es dann schnell geschehen: Weihnachtspunsch ergießt sich nach einem Rempler über den Nachbarn, Zigarettenglut brennt unschöne Löcher in Wintermäntel oder ein Stromkabel entpuppt sich als Stolperfalle. Der Verursacher muss in den meisten Fällen für den Schaden aufkommen. "Oft sind es zum Glück nur geringe Sachschäden. Wenn aber Menschen zu Schaden kommen, etwa bei einer Verbrühung oder einem Beinbruch, kann es schnell teuer werden", sagt Günter Fröhlich, Abteilungsdirektor Schaden beim BGV.

Die private Haftpflichtversicherung ist die wichtigste Absicherung überhaupt. Noch immer besitzen viele Menschen diese Versicherung nicht, was im Schadensfall existenzbedrohend sein kann. Denn für Schäden, die jemand schuldhaft verursacht, haftet er in unbeschränkter Höhe und mit seinem gesamten Vermögen. "Kleinere Schäden kann man meist noch selbst bezahlen, aber die Kosten für größere Sach- oder Personschäden können das gesamte Privatvermögen auf einen Schlag vernichten", erklärt Fröhlich. "Eine Haftpflichtversicherung kommt für schuldhaft verursachte Schäden auf oder wehrt unberechtigte Forderungen ab. Sie ist ein unverzichtbarer Teil der Existenzsicherung." Bei Prämien zwischen 40 und 100 Euro pro Jahr ist die Versicherung zudem günstig zu haben.

Die Haftpflichtversicherung gilt in der Regel für die ganze Familie: Ehepartner oder Lebensgefährten, die im gleichen Haushalt wohnen, sind mit abgesichert. Bis zum Ende der ersten Berufsausbildung sind auch Auszubildende und Studenten bei ihren Eltern beitragsfrei mitversichert.

Achten Sie besonders darauf, dass auch sogenannte deliktsunfähige Kinder (unter sieben Jahre alt) in den Versicherungsschutz einbezogen sind, damit der Schaden auch außerhalb einer zivilrechtlichen Haftung bezahlt werden kann

Wichtig: Ältere Tarife bezahlen in der Regel nur den Zeitwert. Moderne Tarife bieten durch sinnvolle Zusatzbausteine auch eine Neuwertenschädigung beschädigter Sachen an.

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