13.04.2012 | Unternehmen

Kostenloser Rauchmelder am Rauchmeldertag

Karlsruhe, 13. April 2012 – Noch immer sterben jährlich rund 500 Menschen in Deutschland bei Bränden. 75 Prozent davon kommen in Privatwohnungen, nachts zwischen 23 Uhr und 7 Uhr, ums Leben. Dazu kommen 5.000 Brandverletzte mit Langzeitschäden. Opferzahlen, die so hoch nicht sein müssten. „Seit vielen Jahren engagieren wir uns bei der bundesweiten Aktion ’Rauchmelder retten leben’“, erläutert Günter Fröhlich, Abteilungsdirekter Sach/Haftpflicht-Unfall des Versicherungskonzerns BGV / Badische Versicherungen. „Die meisten wissen nicht, wie sie mit einem Rauchmelder ihr Haus oder die Wohnung sicherer machen können. Genau das erklären wir. Dazu braucht man keinen großen Geldbeutel, denn Rauchmelder kosten nicht viel: Gute Geräte gibt es bereits ab zehn Euro.“

Rauchmeldertag in allen BGV-Kundencentern

Am Freitag, den 13. April, ist offizieller Rauchmeldertag. Der BGV engagiert sich bereits zum siebten Mal bei diesem bundesweit durchgeführten Akti-onstag. In allen Kundencentern des BGV erfahren Interessierte von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr, wie sie sich im Brandfall richtig verhalten und wie sie Rauchmelder richtig installieren. „Darüber hinaus erhält jeder, der an diesem Tag eine Versicherung abschließt, von uns auch einen kostenlosen Rauchmelder. Damit leisten wir einen kleinen Beitrag zur Schadenverhütung“, erläutert Fröhlich die Aktion. Für die kleinen Besucher gibt es das Minibuch „Phillip und sein Rauchengel“. Darin wird kindgerecht beschrieben, wie Rauchmelder leben retten können.

Fakten

Die meisten Brandopfer sterben nicht durch Feuer, sondern weil sie den hochgiftigen Brandrauch einatmen. Das passiert vor allem nachts, wenn der Geruchssinn im Schlaf ausgeschaltet ist. „Bereits drei Atemzüge können tödlich sein“, erläutert Fröhlich. Das macht den Rauchmelder zum Schutzengel in der Nacht. Der schrille Alarmton ist mit 85 dB ungefähr so laut wie eine Schlagbohrmaschine. Das gibt den notwendigen Vorsprung, um die Familie und sich selbst in Sicherheit zu bringen.

Der Rauchmelder

Nachdem ein Brand ausgebrochen ist, bleiben durchschnittlich vier Minuten Zeit, um das Gebäude zu verlassen. Gerade nachts ist es überlebenswichtig, einen Brand schnell zu erkennen. Rauchmelder sollten batteriebetrieben sein, um auch bei Stromausfall zu funktionieren. Bevor die Batterie ausgetauscht werden muss, ertönen bei diesen Geräten rechtzeitig Warnsignale. Der BGV empfiehlt VDS geprüfte Geräte, die über einen Testknopf zur Funktionsprüfung des Melders verfügen. Das Gerät sollte mindestens 30 Tage, bevor ein Batterietausch ansteht, ein Warnsignal abgeben. Grundsätzlich sind Rauchmelder mit der DIN EN 14604 empfehlenswert, sie erfüllen die Mindestanforderungen

Bei der Installation muss Folgendes beachtet werden:

  • Der Brandmelder muss immer an der Zimmerdecke angebracht wer-den, da der Rauch nach oben steigt.
  • Er sollte in der Raummitte bzw. mindestens 50 cm von Wänden entfernt installiert werden.
  • Er darf sich nicht in der Nähe von Luftschächten, in starker Zugluft und nicht in der Dachspitze befinden.
  • Keinen Sinn machen Rauchmelder in Räumen, in denen normalerweise starker Dampf, Staub oder Rauch entstehen (Bad, Küche,...).

In Privathaushalten gehört ein Rauchmelder in einem zentral gelegenen Raum, beispielsweise im Flur, zur Mindestausrüstung. In mehrstöckigen Wohnhäusern empfiehlt es sich, in jedem Stockwerk mindestens einen Rauchmelder vor dem Schlafbereich anzubringen. Darüber hinaus sind vor allem Kinderzimmer und der Keller durch ein zusätzliches Gerät zu schützen, da es hier häufiger zu Bränden kommt.

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