Häufige Fragen zur Unfallversicherung
Vor dem Abschluss einer privaten Unfallversicherung stellen sich viele Fragen: Wann greift der Versicherungsschutz? Welche Leistungen gibt es bei dauerhaften Unfallfolgen? Und worin unterscheidet sich die private von der gesetzlichen Unfallversicherung? Hier finden Sie Antworten auf wichtige Fragen.
Was ist der Unterschied zwischen gesetzlicher und privater Unfallversicherung?
Die gesetzliche Unfallversicherung schützt insbesondere bei Arbeitsunfällen, bestimmten Wegeunfällen sowie versicherten Tätigkeiten in Schule und Kindergarten. Eine private Unfallversicherung ergänzt diesen Schutz und gilt auch bei vielen Unfällen zu Hause oder in der Freizeit. Die BGV Unfallversicherung bietet weltweiten Schutz – rund um die Uhr.
Welche Leistungen bietet die BGV Unfallversicherung?
Die wichtigste Leistung ist die einmalige Invaliditätszahlung bei dauerhaften Unfallfolgen. Je nach Tarif gehören auch Such-, Rettungs- und Bergungskosten, kosmetische Operationen oder Reha-Management zum Versicherungsschutz. Mit Zusatzbausteinen können Sie beispielsweise eine Unfallrente oder Alltagshilfe vereinbaren.
Was ist eine Invaliditätsleistung bei einer Unfallversicherung?
Die Invaliditätsleistung ist eine einmalige Geldzahlung, wenn durch einen Unfall eine dauerhafte gesundheitliche Beeinträchtigung entsteht. Wie hoch die Auszahlung ausfällt, hängt unter anderem von der vereinbarten Versicherungssumme, dem Invaliditätsgrad und einer gegebenenfalls gewählten Progression ab.
Was bedeutet Progression bei der Unfallversicherung?
Mit einer Progression steigt die Invaliditätsleistung bei höheren Invaliditätsgraden überproportional. Bei einer vereinbarten Grundsumme von 100.000 Euro und einer Progression von 1.000 Prozent kann die Leistung bei vollständiger Invalidität beispielsweise eine Million Euro betragen.
Was ist die Gliedertaxe?
Die Gliedertaxe legt fest, welcher Invaliditätsgrad beim Verlust oder bei dauerhafter Funktionsbeeinträchtigung bestimmter Körperteile und Sinnesorgane zugrunde gelegt wird. Sie ist damit eine wichtige Grundlage für die Berechnung der Invaliditätsleistung.
Welche Unfälle sind nicht versichert?
Nicht jeder Gesundheitsschaden fällt unter die private Unfallversicherung. Beispielsweise sind ärztliche Behandlungskosten und gewöhnliche Sachschäden nicht versichert. Auch Krankheiten sind grundsätzlich ausgeschlossen. Eine Ausnahme kann die zusätzlich vereinbarte Kinderrente bei dauerhafter Beeinträchtigung durch Krankheit sein. Weitere Ausschlüsse ergeben sich aus den Versicherungsbedingungen. Für die Absicherung von schweren Erkrankungen im Erwachsenenalter empfiehlt sich hingegen eine Berufsunfähigkeitsversicherung .
Welche Rolle spielen Vorerkrankungen?
Wenn eine Krankheit an den Unfallfolgen mitgewirkt hat, kann dies die Leistung beeinflussen. Beim BGV bleibt ein Mitwirkungsanteil bis zu 50 Prozent ohne mindernde Wirkung auf den Invaliditätsgrad.
Was kostet eine private Unfallversicherung?
Der Beitrag hängt von den gewählten Leistungen, der Versicherungssumme und der Progression ab. Auch die Zahlungsweise beeinflusst die Kosten. Bei jährlicher Zahlung ist der Beitrag gegenüber halbjährlicher oder vierteljährlicher Zahlung günstiger.