Herr Falkenburg, wie sieht ein typischer Arbeitsalltag bei Ihnen aus und welche Tätigkeit üben Sie in Ihrer Position aus?
Nach dem ersten Kaffee geht es ins Homeoffice. Zunächst stehen E-Mails, Telefonate mit Kundinnen und Kunden sowie mit Kolleginnen und Kollegen und die Vorbereitung von Terminen an. Anschließend folgen die Themen, die nicht planbar sind: eingetretene Schäden, eilige Terminanfragen, Informationen zum Versicherungsschutz oder Beratungswünsche. Wenn Kundentermine anstehen, bin ich unterwegs. Dann wird das Auto auch mal zum mobilen Büro, gelegentlich sogar für eine Teams-Besprechung vom Parkplatz aus. Kundentermine finden meist vor Ort statt, unter anderem in Verwaltungen, Krankenhäusern oder in Umspannwerken. Im Austausch mit Sachbearbeitern, Geschäftsführern und Vorständen besprechen wir konkrete Risiken und individuelle Versicherungslösungen. Der Arbeitsalltag ist mittlerweile etwa zu gleichen Teilen zwischen Homeoffice und Außendienst aufgeteilt. In intensiven Phasen bin ich vier bis fünf Tage pro Woche unterwegs, es gibt aber auch Wochen, in denen ich drei von fünf Tagen im Homeoffice arbeite. Das hängt stark vom jeweiligen Terminaufkommen ab.
Welche Kundinnen und Kunden betreuen Sie in Ihrem Geschäftsgebiet?
Ich arbeite als Spezialist für kommunale Unternehmen. Mein Fokus liegt auf der Wohnungswirtschaft, der Energie- und Entsorgungsbranche sowie dem Krankenhaussegment inklusive Pflegeheimen und medizinischen Versorgungszentren. Dazu kommt eine Vielzahl weiterer Kunden, zum Beispiel Veranstaltungsgesellschaften oder große Projekte wie die BUGA 2023 Mannheim. Auch Tiergärten, ein Flugplatz oder Behindertenwerkstätten gehören dazu. Die Bandbreite ist groß, und die Arbeit wird dadurch nie eintönig. Mein Geschäftsgebiet reicht von Mannheim, Heidelberg und Hockenheim über Weinheim und Karlsruhe bis in den Odenwald mit Orten wie Sinsheim, Mosbach oder Wertheim.
Was motiviert Sie persönlich im Kommunalvertrieb des BGV zu arbeiten?
Mich motiviert der enge persönliche Austausch mit meinen Kunden und die Aufgabe, ihre Probleme und Herausforderungen in gute Lösungen zu überführen. Das ist nicht immer einfach, weil Themen oft sehr komplex und vielschichtig sind. Hinzu kommt die Vielfalt der Kunden und Themen sowie unterschiedliche rechtliche Rahmenbedingungen, die berücksichtigt werden müssen. Ich halte außerdem Vorträge und Inhouse-Schulungen, was mir ebenfalls viel Freude macht. Der direkte Austausch mit vielen verschiedenen Menschen ist spannend, aber auch fordernd. Die Vielseitigkeit des Arbeitsalltags ist ein großer Motivationsfaktor, denn man weiß morgens nicht, was auf einen zukommt.
Gibt es ein Projekt oder eine Initiative, auf die Sie besonders stolz sind?
Nach über 20 Jahren beim BGV fällt es mir schwer, einzelne Projekte herauszugreifen. Stolz bin ich auf das, was wir als BGV gemeinsam im Sinne der Kunden erreicht haben. Als BGV zeichnet uns aus, dass wir in der Lage und auch willens sind, für sehr spezielle und komplexe Versicherungsthemen der richtige Ansprechpartner zu sein. Die Zusammenarbeit im Team ist dabei besonders wichtig – sowohl im Außendienst als auch mit den Kolleginnen und Kollegen im Innendienst. Ohne diese Teamarbeit wären Ergebnisse in dieser Qualität nicht möglich. Deswegen an dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Kolleginnen und Kollegen, die uns aus dem Innendienst heraus wirklich grandios den Rücken freihalten und uns fachlich jeden Tag unterstützen.
Wie verbringen Sie Ihre Zeit außerhalb der Tätigkeit beim BGV?
Ich mache sehr gerne Sport. Wenn es zeitlich passt, versuche ich vier- bis fünfmal die Woche zu trainieren, manchmal auch früh morgens. Diese Zeit hilft mir, Körper und Geist in Einklang zu bringen. Durch unsere Großfamilie mit vier Kindern wird es selten langweilig. Wir leben in der Nähe von Heidelberg, und die Region bietet viele Möglichkeiten für Ausflüge. Wenn sich ein Zeitfenster ergibt, fahre ich auch gerne Motorrad im Odenwald.