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Alles im Griff!

Kinder wachsen in Schüben. Deshalb ist es ratsam, die Einstellung und die Größe ihres Zweirads regelmäßig zu kontrollieren.

Wenn Kinder aus der Phase von Spiel- und Lauflern-Rädern herausgewachsen sind, wird es Zeit für das erste eigene Rad. Das ist meistens im Alter von vier bis fünf Jahren der Fall.

Ist das Kind so weit und hat Lust, Radfahren zu lernen, möchten die Eltern ihm einen sicheren Start in die Mobilität ermöglichen. Deshalb stellen sie sich jetzt einige Fragen: Wie wählt man das Rad aus, und wie stellt man es ein?

Bei der Auswahl des Rades liegt es nahe, ein günstiges Modell zu wählen, denn das Kind wird das Rad vermutlich nicht lange fahren, bis es die nächste Größe benötigt. Doch mit einem soliden Rad eines namhaften Herstellers sind Sie auf der sicheren Seite – und ein solches Produkt verliert weniger an Wert. Man kann es also zu einem guten Preis wieder verkaufen.

Sicherer Griff, beidfüßiger Stand

Die Anforderungen an ein sicheres, gut eingestelltes Rad unterscheiden sich bei Kindern nicht sehr von Erwachsenen. In aufrechter Sitzposition sollte das Kind sowohl den Lenker mit beiden Händen greifen als auch den Boden mit den Füßen bequem erreichen können. Eine aufrechte Sitzposition ist empfehlenswert, weil das Kind den Verkehr überschauen kann und selbst gut sichtbar ist.

Rahmen: Suchen Sie das Rad gemeinsam mit ihrem Kind aus – auch wenn es dann keine Überraschung wird. Eine Probefahrt im Fachgeschäft stellt sicher, dass der Rahmen weder zu groß noch zu klein und damit unbequem ist. Aus dem Grund sollte ein Kinderstraßenrad auch nicht auf Zuwachs angeschafft werden.

Sattel: Er sollte so hoch sein, dass ein sicherer Stand möglich ist und gleichzeitig das Treten bequem ist. Denn je weniger man das Bein beim Treten durchstrecken kann, desto anstrengender das Fahren. Ein nach hinten schräg stehendes Sattelrohr vergrößert den Abstand von Sattel und Lenker mit zunehmender Höhe – das Rad wächst ein bisschen mit.

Lenker: Kann das Kind den Lenker greifen, während es aufrecht sitzt, stimmt der Abstand. Achten Sie darauf, dass das Lenkerende nicht an den Sattel anstößt, wenn der Lenker um 90 Grad gedreht ist. Das vermeidet Bauchverletzungen.

Ausstattung: Ein Kinderstraßenrad muss in puncto Sicherheit den Anforderungen der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung StVZO entsprechen, beispielsweise Licht, Bremsen und Reflektoren. Lassen Sie Trinkflaschenhalterungen im Einstieg, ablenkende Spielzeughupen oder Propeller am Lenker weg – sie können Gefahrenquellen darstellen.

Gute Fahrt!