19.08.2016 | Service

Vorsicht Fünftklässler unterwegs

Pünktlich zum Schulbeginn weisen in vielen Gemeinden Straßenbanner auf ABC-Schützen hin. Aber nicht nur ihnen gehört die volle Aufmerksamkeit, sondern auch den über 90.000 Schülern, die von der vierten Klasse in die weiterführenden Schulen wechseln. Damit ändert sich für viele Kinder der Schulweg. Die Versicherungsgruppe BGV / Badische Versicherungen gibt Tipps für Eltern und Autofahrer.

Mitte September ist es für 90.000 frischgebackene Fünftklässler soweit: Endlich dürfen sie eine neue Schule besuchen und neue Schulfreunde treffen. In vielen Gemeinden liegen Grundschule und weiterführende Schule weit auseinander. Ging der Schüler bisher zu Fuß zur Schule, steigt er nun auf das Fahrrad um. "Viele Schüler haben in der vierten Klasse an einer Fahrradausbildung teilgenommen. Kinder und Eltern sollten dennoch zusammen den Schulweg abfahren und gemeinsam Gefahrenschwerpunkte besprechen", empfiehlt Günter Fröhlich, Abteilungsdirektor Schaden beim BGV. Wie groß die Gefahr tatsächlich ist, zeigt ein Blick in die Unfallstatistik: Allein in Baden-Württemberg verunglückten im letzten Jahr knapp 1.000 Kinder unter 15 Jahren im Straßenverkehr (Quelle: Statistisches Landesamt BW).

Der kürzeste Schulweg ist nicht immer der sicherste. Viele Kinder fahren in Gruppen zur neuen Schule. Dabei reden sie viel und treiben Unsinn, aber achten nicht immer auf den Straßenverkehr. Ab dem zehnten Lebensjahr dürfen sie auch nicht mehr auf dem Bürgersteig radfahren. "Autofahrer müssen mit plötzlich ausscherenden oder grundlos bremsenden Kindern rechnen", warnt Fröhlich. Der Experte empfiehlt, vorhandene Radwege zu nutzen und unübersichtliche Kreuzungen sowie gefährliche Einmündungen zu meiden. Heranwachsende sollten unbedingt einen Fahrradhelm tragen. "Fahrradhelme verhindern zwar keine Unfälle, können aber schwere Kopfverletzungen vermeiden." Der Lebenszyklus eines Fahrradhelmes beträgt rund fünf Jahre, vorausgesetzt er hat vorher keine harten Schläge abbekommen.

Beim Fachhändler kaufen

Ein Helm muss gut sitzen. Wenn er passt, setzt man ihn auch lieber auf. Kinder sollten beim Kauf unbedingt dabei sein, um den Helm an ihre Kopfform anzupassen. Der Helm sollte nicht drücken, nicht zu locker sitzen, und er muss Stirn, Schläfen und Hinterkopf sicher abdecken. Der Kinnriemen sollte breit und bequem sein und die Ohren nicht berühren. Er muss straff unter dem Kinn sitzen, damit er bei einem Sturz nicht verrutschen kann. Wichtig ist auch eine ausreichende Luftzirkulation. Vor allem bei Kinderhelmen sollte der Insektenschutz nicht fehlen. Grelle Helmfarben und Reflektoren oder Blinklichter helfen außerdem, dass die Kleinen im Straßenverkehr auch gesehen werden. Fachhändler bieten eine große Auswahl an unterschiedlichen Helmen an, die vor Ort probiert werden können. Einen Hinweis auf die Qualität geben auch die Prüfzeichen GS und CE.

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