22.05.2015 | Unternehmen

BGV / Badische Versicherungen setzt durch konsequente strategische Ausrichtung Wachstumskurs fort

Die Versicherungsgruppe BGV / Badische Versicherungen hat das abgelaufene Geschäftsjahr 2014 erfolgreich abgeschlossen und setzt seinen Wachstumskurs fort. „Dank unserer konsequenten strategischen Ausrichtung mit einem kundenorientierten Multikanalvertrieb, einer ausgewogenen Kapitalanlage, bedarfsgerechter und konkurrenzfähiger Produkte, eines stringenten Kostenmanagements sowie engagierter und motivierter Mitarbeiter können wir wiederum auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken“, sagte Heinz Ohnmacht, Vorstandsvorsitzender des BGV, auf der Pressekonferenz in Karlsruhe.

Die Gesamtzahl der Verträge in der Versicherungsgruppe stieg um knapp 3 Prozent auf 1,64 Mio. Verträge (2013: 1,59 Mio.). Die gebuchten Beitragseinnahmen erhöhten sich im Geschäftsjahr 2014 um 6,8 Prozent auf 299,0 Mio. EUR (i. V. 279,9 Mio. EUR). Von diesen Beiträgen entfielen 294,8 Mio. EUR (i. V. 275,9 Mio. EUR) auf das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft und 4,2 Mio. EUR (i. V. 4,0 Mio. EUR) auf das in Rückdeckung übernommene Versicherungsgeschäft. Das Konzernergebnis nach Beitragsrückerstattung und vor Steuern lag zum 31. Dezember 2014 bei 6,6 Mio. EUR.

Ohnmacht sieht den Grund für den Vertragszuwachs sowohl in der hohen Qualität der Versicherungsprodukte, vor allem aber auch im herausragenden Service, der von den Kunden geschätzt wird: So sind entsprechend einer repräsentativen Kundenbefragung neun von zehn Kunden mit dem BGV als Versicherer zufrieden oder sehr zufrieden. 60 Prozent der Befragten würden den BGV sogar uneingeschränkt an Freunde und Bekannte weiterempfehlen, was im Branchenvergleich einen überdurchschnittlich guten Wert darstellt. Das Ergebnis zeigt, so Ohnmacht, „dass beim Versicherungsschutz nicht nur der Preis zählt, sondern auch Service und Nähe“, worauf der BGV schon seit vielen Jahren besonderen Wert legt und was den Unterschied zu anderen Marktteilnehmern ausmacht.

Im Gegensatz zum „Unwetterjahr“ 2013, in dem die Branche mit verheerenden Elementarschäden zu kämpfen hatte – und auch der BGV am Rande davon betroffen war – blieb die Versicherungsgruppe im abgelaufenen Jahr von Großschäden weitgehend verschont. Aufgrund dieses günstigen Schadenverlaufs stiegen die Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle im Vergleich zum Wachstum der Beitragseinnahmen nur leicht um 0,8 Mio. EUR auf 214,5 Mio. EUR nach 213,7 Mio. EUR im Vorjahr. Hiervon entfiel auf das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft ein Bruttoaufwand von 212,2 Mio. EUR (i. V. 209,9 Mio. EUR) und auf das übernommene Versicherungsgeschäft ein Aufwand von 2,3 Mio. EUR (i. V. 3,8 Mio. EUR).

Die verdienten Bruttobeiträge ergaben im Verhältnis zu den Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle eine Brutto-Gesamtschadenquote von 72,0 Prozent nach 76,5 Prozent im Vorjahr. Nach Beteiligung der Rückversicherer an dem Bruttoschadenaufwand mit 29,7 Mio. EUR (i. V. 37,4 Mio. EUR) betrugen die Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigene Rechnung im gesamten Versicherungsgeschäft 184,8 Mio. EUR (i. V. 176,3 Mio. EUR).

Höchstmaß an Sicherheit und Beitragsrückerstattung für Mitglieder und Versicherungsnehmer

Mit seinen Deckungskonzepten bietet der BGV seinen Mitgliedern und Versicherungsnehmern ein Höchstmaß an Sicherheit. Zudem profitieren Mitglieder und Kunden von der guten Geschäftsentwicklung: „In diesem Jahr geben wir wie im Vorjahr Überschüsse in Höhe von insgesamt 5,7 Mio. EUR zurück.“ Sie fließen als Rückerstattungen an die Mitglieder und Versicherungsnehmer des Badischen Gemeinde-Versicherungs-Verbands und der BGV-Versicherung AG.

Die Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb erreichten im Geschäftsjahr 2014 ein Volumen von 52,3 Mio. EUR (i. V. 47,5 Mio. EUR). Nach Abzug der erhaltenen Rückversicherungsprovisionen reduzierten sich die Nettoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb auf 32,1 Mio. EUR

(i. V. 25,3 Mio. EUR). Dies entspricht einem Netto-Kostensatz von 14,1 Prozent (i. V. 12,1 Prozent).

Die Netto-Combined-Ratio betrug im Konzern 95,5 Prozent nach 96,3 Prozent im Vorjahr. Unter Berücksichtigung dieser wesentlichen Aufwands- und Ertragspositionen ergab die versicherungstechnische Rechnung vor Veränderung der Schwankungsrückstellung einen Gewinn in Höhe von 7,3 Mio. EUR, der sich im Vergleich zum Vorjahr (3,1 Mio. EUR) mehr als verdoppelt hat.

Nach Zuführung von 12,9 Mio. EUR (i. V. 10,0 Mio. EUR) zur Schwankungsrückstellung und ähnliche Rückstellungen ergab sich ein versicherungstechnisches Ergebnis von -5,6 Mio. EUR (i. V. -6,9 Mio. EUR). Die Veränderung der Schwankungsrückstellung resultiert aus den erzielten Spartenergebnissen und betrifft im Wesentlichen das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft. Damit konnte das versicherungstechnische Vorsorgekapital im Geschäftsjahr weiter gestärkt werden und hat nun insgesamt ein Volumen von 115,4 Mio. EUR (i. V. 102,5 Mio. EUR) erreicht.

Der Bestand an Kapitalanlagen stieg im Geschäftsjahr um 6,4 Prozent auf 746,9 Mio. EUR nach 701,7 Mio. EUR im Vorjahr. Die wesentlichen Brutto-Neuanlagen entfielen auf Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere, Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere, sonstige Ausleihungen sowie auf Einlagen bei Kreditinstituten. Die Erträge aus Kapitalanlagen summierten sich im Geschäftsjahr auf einen Betrag in Höhe von 24,8 Mio. EUR (i. V. 25,3 Mio. EUR). Die laufende Durchschnittsverzinsung ging aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen am Kapitalmarkt auf 2,9 Prozent (i. V. 3,2 Prozent) zurück. Die Nettoverzinsung erreichte ebenfalls 2,9 Prozent, nach 3,1 Prozent im Vorjahr.

In der nichtversicherungstechnischen Rechnung vor Steuern erzielten wir einen Überschuss in Höhe von 12,2 Mio. EUR (i. V. 14,4 Mio. EUR). Der Konzernabschluss mit einem Jahresüberschuss von 5,2 Mio. EUR (i. V. 5,1 Mio. EUR) ist das Ergebnis der konsolidierten Jahresabschlüsse des Badischen Gemeinde-Versicherungs-Verbands, der BGV-Versicherung AG, der Badischen Rechtsschutzversicherung AG, der Badischen Allgemeinen Versicherung AG, der BGV Immobilien Verwaltung GmbH und der BGV Immobilien GmbH & Co. KG.

Guter Start in den ersten vier Monaten

Zum Stand 30. April 2015 knüpft der BGV an die guten Werte des Vorjahres 2013 an: Die Bestandsbeiträge stiegen in den ersten vier Monaten des Jahres um 2,6 Prozent auf 307,9 Mio. EUR. Die Schadenaufwendungen erhöhten sich im selben Zeitraum um 10,4 Prozent auf 48,1 Mio. EUR. Der Grund hierfür liegt unter anderem in den erhöhten Schadenaufwendungen, die durch Sturm „Niklas“ insbesondere in der Wohngebäudeversicherung verursacht wurden.

Strategischer Ausblick

Der Erfolg des BGV beruht auf der konsequenten Umsetzung und bewussten Weiterentwicklung des Leitbildes, der BGV-Vision, der Ziele und Strategien. „Wir wollen unser Handeln bis zum 100-jährigen Bestehen des BGV im Jahre 2023 maßgeblich an der Vision BGV 100 ausrichten“, so Ohnmacht. Dabei hat der BGV den Anspruch, für seine Kunden, insbesondere für die Kommunen und Menschen in Baden, ein verlässlicher Ansprechpartner und kompetenter Berater in sämtlichen Sicherheitsfragen zu sein.

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