Die E-Scooter-Versicherung des BGV – sicher unterwegs, wenn es darauf ankommt

Sie sind emissionsfrei und im Trend – die E-Scooter. Der BGV bietet für Ihren Flitzer den gesetzlich vorgeschriebenen Kfz-Haftpflicht-Versicherungsschutz. Ohne Kfz-Haftpflichtversicherung dürfen Elektrokleinstfahrzeuge nicht auf öffentlichen Straßen gefahren werden. Diese leistet, wenn Sie mit Ihrem Fahrzeug andere Personen, z.B. Fußgänger, oder fremde Sachen schädigen. Sichern Sie sich mit unserer E-Scooter-Versicherung optimal ab.

Details zur E-Scooter-Versicherung

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Welche Haftpflichtversicherungssummen gelten in der E-Scooter-Versicherung?

Die Kfz-Haftpflichtversicherung des BGV für E-Scooter leistet für Schäden, die Sie mit dem Elektrokleinstfahrzeug anderen zufügen. Sie deckt bis zu 100 Mio. Euro pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden (max. 12 Mio. Euro je geschädigte Person) ab.

Häufige Fragen zur E-Scooter-Versicherung

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Wichtige Kurzfakten zur Elektrokleinstfahrzeug-Verordnung:

  • Zugelassen sind nur E-Scooter, die min. 6 km/h und max. 20 km/h fahren.
  • Wer ein Elektrokleinstfahrzeug fahren möchte, muss mindestens 14 Jahre alt sein.
  • Ein Führerschein ist nicht erforderlich.
  • Es besteht keine Helmpflicht, jedoch empfehlen wir das Tragen eines Helms.
  • E-Scooter dürfen nur auf Radwegen, Radfahrstreifen und Fahrradsstraßen fahren. Nur wenn diese fehlen, darf die Fahrbahn benutzt werden. Gehwege und Fußgängerzonen sind verboten!

Welche Voraussetzungen muss ein E-Scooter erfüllen, um am öffentlichen Straßenverkehr teilzunehmen?

Grundvoraussetzung ist eine Allgemeine Betriebserlaubnis oder Einzelbetriebserlaubnis für das jeweilige Fahrzeug. Außerdem besteht für E-Scooter eine Versicherungspflicht. Für jeden Elektro-Scooter muss eine eigene Kfz-Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden.

Brauchen Sie ein eigenes Kennzeichen für Ihren E-Scooter?

Ja, für den E-Scooter ist eine selbstklebende Versicherungsplakette Pflicht. Sie wurde optisch an das Versicherungskennzeichen für Mofas angelehnt. Ohne eine aufgeklebte Versicherungsplakette dürfen die Elektro-Tretroller nicht auf öffentlichen Straßen oder Plätzen gefahren werden. Sie muss auf der Rückseite des Fahrzeugs unterhalb des Scheinwerfers angebracht werden. Wichtig hierbei ist, dass sich der untere Rand der Plakette min. 5 cm über der Fahrbahn befindet. Der Aufkleber muss auf eine Entfernung von mindestens acht Meter lesbar sein.

Wie lange ist die Versicherungsplakette gültig?

Die E-Scooter-Versicherung des BGV gilt immer vom 1. März bis zum letzten Tag im Februar des Folgejahres, ganz ohne Kündigung. Wenn die Versicherung später abgeschlossen wird, dann gilt sie natürlich erst ab diesem Zeitpunkt, aber auch dann immer nur bis zum 28.02. (29.02.).

Die Versicherungsplakette des jeweiligen Jahres dient als Versicherungsnachweis. Damit auf den ersten Blick klar ist, ob ein Elektrokleinstfahrzeug eine gültige Versicherung hat, wechseln die Farben der Versicherungsplakette jährlich (blau/grün/schwarz).

Was passiert, wenn man ohne Versicherungsplakette unterwegs ist?

Wer einen Elektro-Scooter ohne Versicherungsplakette und damit ohne die gesetzlich vorgeschriebene Kfz-Haftpflichtversicherung auf öffentlichen Wegen oder Plätzen verwendet, macht sich strafbar. Aber nicht nur das: Kommt es ohne eine Kfz-Haftpflicht zu einem Unfall und wird ein Dritter durch den E-Scooter verletzt oder geschädigt, ist der Fahrer verpflichtet, die unter Umständen hohen Schadensersatzforderungen aus eigener Tasche zu bezahlen.

Was passiert, wenn Sie mit Ihrem Elektro-Scooter einen Unfall verursachen?

Die Kfz-Haftpflichtversicherung kommt für den entstandenen Schaden beim Unfallgegner auf. Empfehlenswert ist darüber hinaus eine private Unfallversicherung. Mit ihr sichern Sie sich finanziell ab für den Fall, dass Sie aus einem Unfall bleibende Schäden davontragen.

Sie besitzen bereits einen E-Scooter. Können Sie diesen einfach anmelden und versichern?

Die Möglichkeit, den E-Scooter zu versichern, hängt davon ab, ob er für den Straßenverkehr zugelassen ist. Besitzer können bei einem amtlich anerkannten Sachverständigen – etwa vom TÜV oder der Dekra – eine so genannte Einzelabnahme beantragen. Diese kann unter Umständen mehrere hundert Euro kosten. Ob der E-Scooter eine Zulassung bekommt, ist aber von Fall zu Fall verschieden: Wenn er nicht der neuen Verordnung entspricht – weil er zum Beispiel schneller als 20 km/h fahren kann – dann muss er für die Zulassung erst technisch umgerüstet werden. Für Hersteller gibt es die Möglichkeit, nach Inkrafttreten der Verordnung eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) für ihre bereits gefertigten Roller zu beantragen.

Wie sieht ein E-Scooter-Typenschild aus?

Beispiel:

Was ist zu tun, wenn Sie Ihr Elektro-Kleinstfahrzeug verkaufen?

Wenn Sie Ihren E-Scooter verkaufen, informieren Sie uns bitte umgehend unter service@bgv.de unter Angabe Ihrer Vertragsnummer.


Weitere umfangreiche Tipps und Infos haben wir für Sie in unserem Ratgeberteil Rund um den E-Scooter zusammengestellt.


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