Sturmtief Sabine kostet 675 Mio. Euro

Eine Woche ist es her, dass Sturmtief Sabine über Deutschland hinweg gefegt ist. Jetzt ist klar, wie teuer die Schäden sind, die der Orkan verursacht hat. Laut GDV hat der Sturm 540.000 versicherte Schäden verursacht, die sich auf 675 Millionen Euro belaufen.

Platz sechs im Sturm-Ranking

Sachschäden machen dabei den größten Teil aus. So zahlen die Sachversicherer 600 Millionen Euro für 500.000 beschädigte Häuser, Hausrat, Gewerbe- und Industriebetriebe. Im Ranking der schwersten Winterstürme belegt Sabine damit Platz sechs. Nach wie vor führt Sturm "Kyrill", der im Jahr 2007 Deutschland verwüstete und einen Schaden von drei Milliarden Euro verursachte, die Liste an. Gefolgt von "Jeanette" (2002, 1, 3 Milliarden Euro) und "Friederike" (2018, 1 Milliarde Euro).

Hausbesitzer sollten sich gegen Naturgefahren absichern

Gegen Sturm und Hagel sind 90 Prozent der Hausbesitzer in Deutschland versichert, gegen Naturgefahren wie Starkregen oder Hochwasser jedoch nur 45 Prozent. Der GDV empfiehlt Eigentümern und Vermietern daher die bestehende Wohngebäudeversicherung um Naturgefahren zu erweitern. Infos rund um die Wohngebäudeversicherung beim BGV erhalten Sie hier .