Auto: 5 Tipps, wie Sie sicher durch den Nebel fahren

Vor allem an Flüssen, feuchten Wiesen und Äckern, in Talsenken oder Moorgebieten zieht im Herbst wieder Nebel auf. Für Autofahrer kann es dann gefährlich werden. Laut Statistischem Bundesamt ereigneten sich im Jahr 2017 insgesamt 242 Unfälle, dabei erlitten 95 Menschen schwere Verletzungen. Wir haben 5 Tipps für Sie, wie Sie sicher durch den Nebel kommen.
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1. Runter vom Gas!

Fahren Sie langsam, vorausschauend und seien Sie bremsbereit. Verzichten Sie auf riskante Überholmanöver auf Landstraßen. Sobald die Sichtweite bei Nebel, Schnee oder Regen mindestens 50 Meter beträgt, dürfen Sie laut Straßenverkehrsordnung nicht schneller als 50 Stundenkilometer fahren. Liegt sie darunter, Tempo noch einmal zusätzlich verringern!

2. Abstand halten

Als Faustregel gilt: Fahren Sie nur so schnell, wie weit Sie sehen können. Bei einer Sichtweite von 30 Metern empfiehlt sich Tempo 30. „Zur Orientierung dienen die Leitpfosten am Straßenrand. Ihr Abstand entspricht auf gerader Strecke exakt 50 Meter", erklärt Michael Ludwig, Abteilungsdirektor Kraftfahrt beim BGV. Besondere Vorsicht ist auf Brücken geboten. Denn hier gefriert Nebel schneller!

3. Nebelschlussleuchte einschalten

Im Herbst und Winter sollten Sie auch tagsüber das Abblendlicht einschalten. Verzichten Sie auf Fernlicht, es verschlechtert die Sicht zusätzlich, anstatt sie zu verbessern. Besser: Aktivieren Sie die Nebelscheinwerfer, sie streuen das Licht flach über die Straße. Ab Sichtweiten unter 50 Metern dürfen Sie zudem die Nebelschlussleuchte aktivieren. Sobald sich der Nebel lichtet, müssen Sie diese wieder ausschalten, ansonsten blenden Sie den Gegenverkehr und es droht ein Bußgeld.

4. Hände ans Lenkrad!

Bei Nebel ist volle Konzentration gefragt. Ablenkungen sind tabu! Verzichten Sie darauf nebenbei zu Essen oder einen Radiosender zu suchen. Denn bei Nebel erkennen Sie mögliche Gefahren oft viel später.

5. Gönnen Sie Ihren Augen eine Pause!

Autofahren bei Nebel strengt besonders an. Daher sollten Sie auf langen Strecken zusätzliche Pausen einlegen, damit sich die müden Augen erholen können.