An St. Martin gibt´s in Baden Dambedei

Stutenkerl, Weckmann, Krampus etc. - das Dambedei hat viele Namen. Woher der badische Name Dambedei kommt, weiß man nicht genau. Sicher ist aber: Es schmeckt. Saftiger Hefeteig mit Rosinen verziert kommt vor allem bei den Kleinsten gut an. Und so ist das Dambedei ein traditioneller Begleiter auf vielen Laternenumzügen im Ländle geworden.

Dambedei

Auch wenn in diesem Jahr alles anders ist und die Laterne vielleicht zuhause im Garten leuchtet, soll zumindest das Dambedei schmecken. Ein Rezept, gibt´s hier:

Rezept Dambeidei:

Sie brauchen:

  • 500 g Mehl, evtl. etwas mehr
  • 225 g Milch
  • 75 g Zucker
  • 1 Würfel Hefe
  • 1 TL Salz
  • 100 g zerlassene Butter
  • 1 Bio-Zitrone (Abrieb)
  • 1 Ei
  • 20 ml Wasser
  • 1 Eigelb
  • 1 Esslöffel Milch
  • Rosinen oder Schokotropfen

So geht´s:

Die Hefe mit einem EL Zucker im Wasser, verrühren und den Vorteig 5 Minuten gehen lassen. Das Mehl mit der Hefemischung, Milch, Zucker, Zitrone und Ei mit den Händen oder den Knethaken des Rührgeräts verkneten. Nur so viel Mehl zufügen, bis der Teig nicht mehr an den Händen klebt.

Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten ruhen lassen, bis er sich verdoppelt hat. Anschließend in 6 Portionen teilen und Dambedei daraus formen. Auf ein Blech legen und nochmal 15 Minuten ruhen lassen.

Mit der Ei-Milch-Mischung bestreichen und aus Rosinen oder Schokotropfen die Augen hineindrücken. Bei 220 Grad (200 Grad Umluft) im vorgeheizten Ofen etwa 8-10 Minuten backen. Nach dem Backen noch heiß mit Milch bestreichen, dadurch bekommen die Dambedei einen schönen Glanz.

Guten Appetit!