1945 bis 1974



1945

Wandern von Haus zu Haus. Die Lage ist ernst aber nicht hoffnungslos


Zunächst findet der Verband Unterschlupf in den Räumen der Karlsruher Firma Singer. Nun stehen die Aufräumarbeiten in der Stadt an oberster Stelle. Mitarbeiter staatlicher Dienststellen werden zur Leistung eines Ehrenarbeitsdienstes aufgerufen, um beim Wiederaufbau der Stadt zu helfen. Dafür gibt es sieben Tage zusätzlichen Urlaub. Eine Vergünstigung, die schon bald dem Mangel an Arbeitskräften zum Opfer fällt.

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1947

Dienst nach Vorschrift trotz knurrender Mägen


Was man brauchte gibt es nicht und wenn, ist es strengen Rationierungen unterworfen. Trotz Lebensmittelknappheit und Einschränkung des Heizbetriebs müssen die Mitarbeiter in den staatlichen Verwaltungen volle Arbeit leisten. Umso erfreuter wird die Neuregelung der Arbeitszeiten zur Kenntnis genommen. Sie werden von Montag bis Freitag auf 8:30 Uhr bis 17:00 Uhr und Samstags bis 12:30 Uhr festgelegt.

Nach dem Krieg gilt es nun sich auf den Alltag zurück zu besinnen. Für den BGV wird es Zeit, wieder ins Versicherungsgeschäft zu kommen, und so startet man eine gezielte Werbebriefaktion in den Gemeinden.

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1948

Die DM kommt


Zur Währungsreform sind beim BGV wieder 44 Mitarbeiter beschäftigt und die Zahl der Mitglieder auf 76 gewachsen. Die Reform bringt gewaltige Umstellungen, auch für das Versicherungswesen, mit sich. Jedes Unternehmen erhält einen Zuschuss von 40 DM pro Mitarbeiter und eine Erstaustattung in Höhe eines Monatsbeitrags ihrer Einnahmen.

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1949

Die neue Bundesrepublik. In Karlsruhe wird tüchtig gebaut


Nicht nur in der großen Politik tut sich einiges, auch der BGV nimmt ein wichtiges Bauprojekt in Angriff: Der Verband erwirbt ein Trümmergrundstück am Zirkel und baut dort sein neues Verwaltungsgebäude. Vier Jahre später kommt auf dem Nachbargrundstück ein Erweiterungsbau hinzu.

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1952

Aufbruchsstimmung


Im Jahr 1952 verwaltet der BGV mit 52 Beschäftigten 20.596 Verträge.

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1957

Neues im Angebot. Differenzierung auf Wunsch der Kunden


Gerade in den Jahren nach dem Krieg und während des wirtschaftlichen Aufschwungs ab den 50er Jahren werden neue Versicherungszweige etabliert. Der BGV passt sein Angebot immer weiter den Bedürfnissen der Kunden an und bietet eine Vielzahl individueller Lösungen.

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1958

Wir brauchen mehr Platz


Die Liegenschaft am Zirkel reicht den Platzanforderungen des Verbandes nicht mehr aus, und so wird eine neue Zentrale in der Vorholzstraße errichtet.

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1967

Fit für die Zukunft


In diesem Jahr erobert die elektronische Datenverarbeitung den BGV und verändert alle Abläufe von der Führung des Bestandes von Versicherungen bis zum Schriftverkehr.

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1970

Jetzt auch Rechtsschutz


Der BGV erweitert sein Versicherungsangebot um eine Rechtsschutzversicherung und beteiligt sich an der Gründung der ORAG Rechtsschutzversicherungs-AG. Bereits 1974 hat das Unternehmen 10.000 Kunden gewonnen.

„Informations“-Zeitalter


In diesem Jahr startet die BGV-Hauszeitschrift „Information“. Sie erscheint künftig viermal im Jahr und hält Versicherungsnehmer, Mitglieder, Mitarbeiter und Interessenten auf dem Laufenden.

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1971

Gleitzeit für alle


Ab diesem Jahr ermöglicht die Gleitzeitregelung den Mitarbeitern, den Beginn ihrer Arbeitszeit zwischen 6:45 Uhr und 8:30 Uhr selbst zu bestimmen. Zwischen 15:30 Uhr und 18:00 Uhr ist es dann Zeit für den Feierabend.

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1974

50 Jahre jung. Keine Spur von Midlife-crisis


Nach 50 Jahren kann der BGV auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Mittlerweile zählen 144 Städte und Gemeinden zu den Verbandsmitgliedern. Die Zahl der Mitarbeiter ist auf 205 gestiegen.

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