Häufige Fragen

Lesen Sie hier die wichtigsten Fragen und Antworten zur Erneuerung des Hauptgebäudes.




Weshalb wird das Hauptgebäude erneuert?


Im Verlauf der letzten Jahre hat sich ein grundlegender Sanierungsbedarf für das Hauptgebäude ergeben. Die vorhandenen Bedingungen hinsichtlich des Energie-verbrauchs, der technischen Anlagen, der Raum- und Arbeitsplatzqualitäten, der Raumflexibilität und der Tageslichtqualität entsprechen bei weitem nicht mehr dem heutigen Stand eines modernen Verwaltungsgebäudes. Umfangreiche Konzeptstudien und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen der Vollack archiTec haben zu der Entscheidung einer grundlegenden Erneuerung des Hauptgebäu-des gegenüber einem Neubau geführt.


Wie hoch sind die Kosten?


Der BGV wird nach nach aktuellem Stand rund 33 Millionen Euro in die Erneuerung des Hauptgebäudes und die damit verbundenen Interimsmaßnahmen investieren.


Wann geht es mit den Bauarbeiten los? Wie lange dauern Sie?


Mit den vorbereitenden Maßnahmen wurde im März 2009 begonnen. Im August begann die eigentliche Erneuerung des Hauptgebäudes mit dem Rückbau. Die Fertigstellung des neuen Hauptgebäudes ist für Februar 2011 vorgesehen.


Wann ist mit Lärmbelästigungen zu rechnen?


Das Hauptgebäude wird Schritt für Schritt, möglichst schonend, zurückgebaut. Da der vorhandene Rohbau größtenteils belassen wird, wird es bis zum Ende des Jahres nur kleinere Rohbauarbeiten geben. Im Frühjahr 2010 wird mit dem Stahlbau begonnen, wobei es vermehrt zu Schwertransporten kommen wird. Die Fassaden und Dächer werden bis Juni 2010 wieder geschlossen sein. Ab diesem Zeitpunkt konzentrieren sich die Bautätigkeiten auf den Innenausbau.


Welche Verkehrsbehinderungen sind zu erwarten?


Autofahrer:
Entlang der BGV-Grundstücksgrenze zur Durlacher Allee hin, wird es für die Bauzeit aus Gründen der Verkehrssicherheit keine Parkplätze mehr geben. Die Hauptzufahrt wird in dieser Zeit von den Mitarbeitern, Kunden und dem Baustellenverkehr genutzt, so dass es phasenweise zu Behinderungen kommen kann.


Kunden / Schadenschnelldienst:
Kunden des Kundencenter können über die Hauptzufahrt auf den Vorplatz des Fächergebäudes kommen und diesen über die neue kleine Ausfahrt in Richtung Ostauepark wieder verlassen. Der Schadensschnelldienst bleibt an seiner gewohnten Stelle und ist wie bisher zu erreichen. Die Ausfahrt befindet sich ebenfalls im Bereich des Reitergebäudes.

Wie sieht das neue Hauptgebäude aus?


Nach aktuellem Planungsstand wird das neue Hauptgebäude so aussehen:
Das neue Hauptgebäude ab 2011. Bild vergrößern

Wie sieht das neue Energiekonzept aus und welche ökologischen Aspekte spielen bei der Erneuerung eine wichtige Rolle?


Die Erneuerung des Hauptgebäudes erfolgt nach Green Building Qualitätsansprüchen. Dadurch werden im Jahr ca. 100 Tonnen klimaschädliches CO2 eingespart.

Die Energieversorgung des neuen Hauptgebäudes mit Wärme und Kälte erfolgt mit der überschüssigen Abwärme der MIRO. Über das Fernwärmenetz der Stadtwerke Karlsruhe gelangt die Wärme zum BGV. Durch den Einsatz einer Absorbtionskälteanlage wird Wärme, die dem Fernwärmenetz entnommen wird, in Kälte umgewandelt. Diese Variante wurde möglich, da zurzeit ein Wärmeverbund zwischen der MIRO und dem Fernwärmenetz der Stadtwerke Karlsruhe erstellt wird. In den Sommermonaten wird die Fernwärme fast ausschließlich über die Abwärme der MIRO zur Verfügung gestellt und kommt als umgewandelte Kälte im neuen Hauptgebäude zum Einsatz.

Dieses umweltschonende Verfahren, das in Fachkreisen bereits als „Karlsruher-Lösung" bezeichnet wird, zeichnet sich durch eine hohe Wirtschaftlichkeit mit einer neutralen CO2-Bilanz aus.

Die Beheizung und Kühlung erfolgt über thermisch aktivierte Betondecken, welche ein sehr schonendes und angenehmes Raumklima gewährleisten. Ergänzt werden diese Systeme durch reaktionsschnelle Randzonenelemente.

In allen Bereichen wird höchsten Wert auf den Einsatz von moderner und höchst effizienter Baukonstruktionen und Gebäudetechnik gelegt.




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